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Wie sieht eine korrekte Rechnung aus?

Mittwoch, 23. Dezember 2015 von Markus K. Abel

Immer wieder Stein des Anstoßes. Achten Sie immer darauf eine korrekte Rechnung zu erhalten und auch schreiben, um Ärger mit dem Finanzamt zu vermeiden.

Die Rechnung muss immer enthalten:

- den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers
- den Namen und die Anschrift des Leistungsempfängers. Achten Sie darauf, dass dies bei einem Einzelunternehmen der einzelne Unternehmer ist. Bei einer Personengesellschaft (z. B. GbR) sind
- dies alle beteiligten Gesellschafter, alternativ der Name der Gesellschaft
- die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundesamt für Finanzen erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
- eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (= Rechnungsnummer)
- die Menge und die handelsübliche Bezeichnung des Gegenstands der Lieferung oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung
- den Zeitpunkt der Lieferung / sonstigen Leistung oder der (teilweisen) Entgeltvereinnahmung. Der Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung ist nach Auffassung der Verwaltung auch bei Übereinstimmung dieses Zeitpunkts mit der Rechnungsstellung gesondert mit dem Vermerk: „Rechnungsdatum entspricht Leistungsdatum“ anzugeben
- das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist
- den anzuwendenden Steuersatz
- den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung und sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt

Sparen Sie Steuern durch Ihre höhere Kilometerpauschale.

Samstag, 09. April 2011 von Markus K. Abel

Mit der aktuellen Kilometerpauschale von 0,30 € sind kaum mehr die im Zuge der E10-Einführung nach oben geschossenen Benzinpreise abgedeckt. Geschweige denn alle anderen Kfz-Kosten. Es ist nicht zu erwarten, dass die Politik darauf reagiert und die Kilometerpauschale der Realität anpasst. Denn das hätte ja massive Steuerausfälle zur Folge.

Doch es geht auch anders: Durch den Nachweis der persönlichen Kfz-Kosten können Sie Ihre eigene KM-Pauschale errechnen und dürfen diese dann auch ansetzen. Und so funktioniert es. Sammeln Sie für den Zeitraum eines ganzen Jahres (es muss nicht der 1.1. – 31.12. sein) alle Belege der Kfz-Kosten. Notieren Sie sich am Anfang und am Ende des Jahres den KM-Stand ihres Fahrzeugs.

Nun teilen Sie die Gesamtkosten durch die Gesamtfahrleistung in KM und erhalten Ihren durchschnittlichen Kilometersatz.

Wichtig: Sie müssen Ihre Berechnung dem Finanzamt durch die Vorlage aller Belege nachweisen! Diesen Satz dürfen Sie auch in den Folgejahren ansetzen, solange sich an Ihren Kfz-Kosten nichts gravierendes ändert.

Hier eine Auflistung von Kfz-Kosten die Sie bei der Berechnung nicht vergessen sollten:

  • Kfz-Versicherung (Haftpflicht, Vollkasko, Teilkasko) abzüglich Rückerstattungen
  • Benzingkosten
  • Öle, Schmierstoffe, Ölwechsel
  • Reparaturen (ohne außergewöhnliche Kosten, z. B. Unfall), Inspektionen
  • Waschanlage, Reinigungs- und Poliermittel, Frostschutz
  • Verschleißteile (Scheibenwischer, Lampen, Reifen)
  • Garagen- und Stellplatzkosten
  • Leasingraten oder Znsen für Anschaffungsdarlehen
  • Abschreibungen

Bewirtungskosten aus der privaten Tasche bezahlt

Samstag, 02. April 2011 von Markus K. Abel

Bei der Durchsicht der Betriebswirtschaftlichen Auswertung  BWA von Frau M. ist aufgefallen, dass keine Bewirtunsgskosten angefallen sind, was bei der Berufsgruppe absolut ungewöhnlich ist. Zumal bekannt war, dass Frau M. regelmäßig ganztägige Seminare veranstaltet. Auf Rückfrage erklärte Frau M. dass Ihr von der Steuerberaterin erklärt wurde, dass die Bewirtungskosten über die Tagespauschale abgedeckt wären. Daraufhin haben wir dies genauer überprüft und festgestellt, dass Frau M. jedes Seminar und jede Reise mit einem eigens erstellten Formular forbildlich festgehalten dokumentiert hatte. Bei den Reisekosten wurde die jeweils die Tagespauschale von der Steuerberaterin angesetzt.

Doch durch die eindeutig falsche Information der Steuerberaterin hat Frau M. über Jahre hinweg sämtliche Bewirtungskosten sowohl bei der Bewirtung Ihrer Seminarteilnehmer und der Bewirtung von Kunden bei Ihren Geschäftsreisen aus der privaten Tasche gezahlt und auch keine Belege gesammelt. Frau M. ist hier ein erheblicher finanzieller Schaden, da sie natürlich aufgrund der fehlenden Betriebsausgaben einen deutlich höheren Gewinn versteuern musste, der finanziell gar nicht vorhanden war.

Bewirtungskosten können natürlich als Betriebsausgabe gebucht werden. Eine Einschränkung gibt es nur bei der Vorsteuer (hier dürfen nur 70% angesetzt werden).

Mit der Pauschale der Verpflegungsmehraufwendungen sind nur die eigenen Verpflegungen bei Geschäftsreisen mit mehr als 8, 14 oder 24 Stunden Abwesenheit von der Wohnung oder Betriebsstätte abgedeckt. Das hat nichts mit der Bewirtung von Geschäftspartnern zu tun.

Diese Ausführungen stellen keine rechtliche Beratung dar. Eine rechtliche Beratung kann ausschließlich im Einzelfall durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt erfolgen.

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen! – Chaos in Büro und Buchhaltung

Dienstag, 01. März 2011 von Markus K. Abel

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen!

10. Chaos in Büro und Buchhaltung.

Das Büro ähnelt oftmal mehr einer Werkstätte oder einem Aktenarchiv als einem Arbeitsplatz.

Natürlich entsteht die Wertschöpfung beim Produzieren, bzw. bei der Erbringung der Dienstleistung, aber wenn die Leistung nicht korrekt kalkuliert, in Rechnung gestellt und der Zahlungseingang überwacht wird, dann war sie umsonst.

Die beste Leitung kann mit einer schlampigen Rechnung vermurkst werden. Dies setzt sich dann in der Buchhaltung fort. Berge und Stapel von Papieren ohne jede Ordnung führen zwangsläufig zu Fehlern, vergessenen Überweisungen oder Rechnungen, Reklamationen. Das kann gravierende Auswirkungen haben: Mehrarbeit, Mahngebühren, verschleppte Zahlungseingänge, unzufriedene Kunden…

Kümmern Sie sich von Anfang an um regelmäßig um Ihre Buchhaltung. Lassen Sie nichts auflaufen. Wenn sich erst mal Stapel angesammelt haben wird es zur Qual daran zu gehen. Der Widerwille wird immer stärker mit der Folge, dass sich noch mehr anhäuft. Das ist auch ein typisches Zeichen für eine Krise.

Es gibt auch durchaus Gründe und Situationen weshalb ein(e) Unternehmer(in) mit der Buchhaltung auf Kriegsfuß steht.

  • Die Talente liegen mehr in den kreativen, produktiven oder anderen Bereichen.
  • Das Geschäft erfordert die gesamte Aufmerksamkeit, weil es kriselt oder auch weil es boomt.
  • Bei der fachlichen Ausbildung sind die kaufmännischen Kenntnisse zu kurz gekommen.
  • Die Arbeit im Büro, an der Buchhaltung braucht ewige Zeit weil es einfach keinen Spass macht.

Bevor Sie sich quälen oder alles liegen lassen holen Sie sich einen Spezialisten, der die Arbeit in der Regel auch in kürzerer Zeit schafft. Nutzen Sie die Zeit für etwas produktives oder etwas was Ihnen Freude macht. Dann lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

Fragen Sie nach der Black-Box-Buchhaltung.

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen! 9. Es liegen keine aktuellen Zahlen vor.

Donnerstag, 10. Februar 2011 von Markus K. Abel

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen!

9. Es liegen keine aktuellen Zahlen vor.

Die aktuelle BWA liegt erst 1 bis 2 Monate später vor. Alle Entscheidungen, die nun auf Basis dieser Zahlen getroffen wird wirken sich erst nach 3 Monaten aus.

Wenn also heute die BWA vom Dezember vorliegt und wir verändern etwas, dann wirken sich die Auswirkungen erst im März aus. Die BWA vom März liegt uns dann voraussichtlich erst im Mai vor. Da kann bei vielen schon alles zu spät sein.

Noch schlimmer sieht es bei den strategischen Entscheidungen aus. Die Bilanz wird vom Steuerberater erst oft am Ende des F0lgejahres erstellt.

Wenn Sie nun strategische Entscheidungen treffen, haben Sie im laufenden Jahr noch einen Monat Zeit etwas zu erledigen. Fast ein komplettes Jahr wurde verschenkt.

Was können Sie dagegen tun?

Reden Sie mit Ihrem Steuerberater, dass der Jahresabschluss so schnell wie möglich im neuen Jahr erledigt wird.

Überlegen Sie sich die Buchhaltung ins Haus zu holen, um topaktuelle Zahlen zu haben oder suchen Sie sich ein Buchhaltungsbüro, dass für Sie die Buchhaltung kurzfristig und aktuell durchführt. Das ist oftmal auch preiswerter.

Sprechen Sie mich an! Ich erstelle Ihnen Ihre Buchhaltung, sowie die Finanzplanung, plane mit Ihnen Ihre Budgets, erstelle Soll-Ist-Vergleiche uvm.

www.betriebswirt-leasen.de/blackbox.html

Buchhaltung mit der Black Box

Montag, 15. November 2010 von Markus K. Abel

Nie wieder Belege sortieren!
Kein monatlicher Stress mit der Buchhaltung!
Nutzen Sie Ihre Zeit für Dinge, die Ihnen Freude bereiten.

Fragen Sie nach der BlackBox.

Controlling für Berater & Kleinunternehmer

Freitag, 11. Juni 2010 von Markus K. Abel

Es gibt Berater mit den verschiedensten Fachgebieten.
Sie sind oft als Ein-Mann- oder Ein-Frau-Unternehmen unterwegs Mit vielen anderen Kleinunternehmern haben sie eines gemeinsam.
Buchhaltung ist nicht Ihre Sache. Sie sind Spezialisten in Ihrem Fach und der Belegstapel ist ein notwendiges Übel. Die Belege werden sortiert und vierteljährlich oder gar jährlich an den Steuerberater gegeben.
Eine sinnvolle Zieleplanung und -kontrolle ist so kaum möglich und wird meistens auch nicht durchgeführt.

Ein Konzept speziell auf die Berater & Kleinunternehmer abgestimmt, kann hier die Lösung sein.
Informieren Sie sich jetzt: www.betriebswirt-leasen.de/kleinunternehmer.html

 

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