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Typischer Fall von Antiwerbung. Ein Erfahrungsbericht.

Dienstag, 09. August 2011 von Markus K. Abel

Ein Gasthaus hatte in verschiedenen Medien einen Gutschein für eine Tasse Kaffee und ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte.
Der Gutschein hat seinen Zweck erfüllt, so dass wir uns auf den Weg machten um den Gutschein einzulösen.
Da wir zu zweit waren und nur einen Gutschein hatten, fragte ich nach was es noch für Kuchen gibt.
Dann wurde mir die Karte mit den Desserts gebracht, mit dem Apfelstrudel.
Also bestellte ich auch einen Kaffee und ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte, wie auf dem Gutschein.
Was uns dann kredenzt wurde war ein Armutszeugnis.
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Der Kaffee war kalt und die Kirschtorte war enorm schmal. Für einen Gutschein könnte man dies noch durchgehen lassen, aber für ein bezahltes Stück Torte, was das eine Unverschämtheit.
Der Gipfel war dann die Rechnung. Für dieses Stück Torte wurde glatt 2,80 € berechnet.
Für ein ordentliches Stück Torte ein gerechtfertigter Preis, aber nicht für das was man auf dem Teller suchen musste.

So sollte Werbung nicht aussehen. Der Gutschein hat durchaus seinen Zweck erreicht. Wir wurden in das Lokal gelockt.
Dann sollte aber auch gehalten werden, was der Gutschein verspricht.
1. Man sollte einen typischen Artikel anbieten. Wer mit Torte und Kaffee lockt, muss damit rechnen, dass auch andere Kuchen gefragt werden, dann ist es peinlich, wenn man nichts zu bieten hat.
2. Das was der Kunde zum “Probieren” bekommt, sollte nicht aussehen, als wäre man geizig und die Qualität sollt hervorragend sein. Kalter Kaffee und ein “halbes” Stück Torte sind einfach nur abschreckend.

Das Lokal hat auf jeden Fall in uns keine Kunden gewonnen, sondern nur frustrierte Besucher hinterlassen, die das überall erzählen werden.
Das ist eine absolut misslungene Werbeaktion. Anti-Werbung. Das Geld hätte man sich besser gespart.

Anrufbeantworter schrecken Kunden ab.

Donnerstag, 20. Mai 2010 von Markus K. Abel

Bei meinen Akquise-Aktivitäten stelle ich immer wieder fest, dass bei vielen Handwerksfirmen den ganzen Tag der Anrufbeantworter läuft.

Hier wird unheimlich viel Potential vergeben. Denn viele Menschen sprechen immer noch ungern auf einen Anrufbeantworter.
Ein Test hat noch mehr zutage gefördert.
Es wurde bei 20 Handwerksfirmen eine Nachricht mit einer konkreten Anfrage hinterlassen.
Nur eine Firma hat am gleichen Tag zurückgerufen. Zwei weitere innerhalb von 3 Tagen.
Weiter zwei Firmen innerhalb einer Woche. Von allen anderen habe ich nie etwas gehört.
Das ist sicherlich nicht unbedingt repräsentativ, dazu hätte das in einem viel größeren Stil stattfinden müssen. Aber es sollte doch zu denken geben.

Natürlich kann sich ein kleines Unternehmen niemand leisten der im Büro den ganzen Tag neben dem Büro sitzt. Das ist auch nicht nötig. Es gibt auch andere Möglichkeiten.
Mancher leitet den Festnetzanschluss einfach auf das Handy um. Das ist immer noch besser als den ganzen Tag die Kundenabschreckmaschine laufen zu lassen.

Eine professionelle Lösung kann ein Telefonservice sein, der die Anrufe entgegennimmt und Ihnen diese mitteilt. Die Kunden werden freundlich angenommen und können ihr Anliegen los werden. Der Handwerker kann dann die Anrufe abarbeiten, wenn er wieder im Büro ist. Da er schon weiß um was es geht, kann er sich dann auch professionell vorbereiten.

Wenn gar nichts davon geht, dann sollte zumindest ein flotter Spruch den Kunden erheitern, als die abschreckende, nichtssagende Standartansage.

 

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