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Endspurt – Der Ausstieg aus der teuer gewordenen Arbeitslosenversicherung ist nur noch bis 31. März möglich.

Montag, 28. März 2011 von Markus K. Abel

Wer jetzt noch aus der sehr teuer gewordenen Arbeitslosenversicherung aussteigen will muss sich beeilen. Das ist nur noch bis zum 31. März möglich.

Wenn Sie freiwilliges Mitglied in der Arbeitslosenversicherung sind können Sie bis 31. März 2011 rückwirkend zum 31. Dezember 2010 aus der Versicherung aussteigen.

Bei der massiven Beitragssteigerung kann sich das für Sie lohnen: Bisher waren die Beiträge 17,89 Euro für Selbständige. Diese steigen in diesem Jahr auf rund 39 Euro und ab dem nächsten Jahr steigen Sie sogar auf rund 77 Euro.

Da lohnt es sich darüber nachzudenken, ob dieser teure Schutz wirklich benötigt wird, wenn sich Ihr Geschäft etabliert hat. Handeln Sie jetzt, denn das Sonderkündigungsrecht können Sie nur noch bis zum 31. März 2011 warnehmen. Wenn Sie das nicht tun, können Sie regulär erstmals fünf Jahre nach Eintritt aus der Versicherung austreten. Die Alternative hierzu ist eine „kalte“ Kündigung – wenn Sie Ihre Beiträge drei Mal nicht bezahlen, fliegen Sie nach der aktuellen Gesetzeslage aus der Versicherung.

Künstlersozialabgabe

Mittwoch, 25. März 2009 von Markus K. Abel

Obwohl viele Unternehmen von der Künstlersozialabgabe betroffen sind, ist die Künstlersozialabgabe in vielen Unternehmen noch immer nahezu unbekannt. Der Kreis der betroffenen Unternehmen macht nicht bei den klassischen Verwertern künstlerischer Leistungen wie z.B. Schauspielhäusern oder Produktionsgesellschaften halt, sondern kann auch Ihr Unternehmen treffen, wenn Sie nicht nur gelegentlich kreative Leistungen von selbstständigen natürlichen Personen (Künstlern und Publizisten) einkaufen. Bilden Sie eine Rückstellung, um die Künstlersozialabgabe im Bedarfsfall flüssig zu haben.

Seit Juli 2007 prüft die Deutsche Rentenversicherung, ob und in welcher Höhe Ihr Unternehmen der Pflicht zur Künstlersozialabgabe nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz unterliegt. Sie werden somit in regelmäßigen Abständen bezüglich einer Abgabepflicht überprüft.

Die Künstlersozialabgabe wird spätestens jetzt im Rahmen der Jahresabschlusserstellung relevant werden. Sollte sich eine Abgabepflicht herausstellen, dann müssen Sie überprüfen, ob Sie auch in den letzten fünf Jahren davon betroffen waren. Im Jahresabschluss 2008 trifft Sie die Pflicht zur Bildung einer Rückstellung für Ungewisse Verbindlichkeiten.

Die Beitragswelle rollt auf uns zu.
Das es eine Beitragspflicht zur Künstlersozialkasse gibt ist den meisten Unternehmen unbekannt.
Zur Zeit ziehe die 3600 Prüfer der deutschen Rentenversicherung durch die Lande und überprüfen die korrekt Zahlung der Beiträge.
Die Brisanz ist hoch, denn wer erwischt wird muss enorm in die Tasche greifen.
Bis zu 50000 Euro Bußgeld + Säumniszuschlag werden dann fällig.

Dabei ist noch nicht einmal klar definiert welche Berufe und Leistungen darunter fallen und welche nicht.

[b]Empfehlung[/b]

1. Sprechen Sie offen mit Ihrem Auftragsnehmer über das Problem und klären Sie Möglichkeiten eines verringerten Angebotspreises ab, da Sie sonst die Künstlersozialabgabe zusätzlich zum Angebotspreis entrichten.
2. Wenn sich ein größerer Nachzahlungsbetrag herausstellt, können Sie im Rahmen der Meldung an die Künstlersozialkasse einen Antrag auf Ratenzahlung stellen (Rahmen: 6 bis 48 Monate).
3. Sie vermeiden die Künstlersozialabgabe, wenn Sie Aufträge an Kapitalgesellschaften vergeben.

 

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