ABEL Betriebswirtleasing

EHEC … und die Landwirte schreien nach Entschädigung, wie so oft.

Dienstag, 09. August 2011 von Markus K. Abel

Nachdem die EHEC – Epidemie erst mal vorbei ist und sich die Aufregung gelegt hat ist die Zeit gekommen, dazu mal etwas kritisches zu schreiben.
Es war die übliche Reaktion festzustellen. Die Landwirte haben Absatzeinbrüche und sofort wird die Politik verantwortlich gemacht und nach Entschädigungen oder Beihilfen geschrieen.
Grundsätzlich wäre das in der Situation ja verständlich, nur kennt man das ja von dem Berufsstand. Entweder ist der Regen zu wenig oder zu viel. Oder es gab zuviel Hagel oder die Preise sind zu schlecht. Es gibt immer irgendwas um zu jammern und Geld zu fordern. Dabei ist das bereits der am Meisten subventionierte Berufsstand.

Hat von Euch schon mal jemand Geld vom Staat bekommen, weil der Markt weggebrochen ist, weil höhere Gewalt im Spiel war oder sonst was?
Mir ist kein befreundeter Unternehmer bekannt, der das Glück gehabt hätte. Was lernen wir daraus?
Die Landwirte sind optimal vernetzt. Der Bauernverband ist direkt an der Politik dran und die Bauern sind darin sehr stark organisiert.

Wenn wir mehr erreichen wollen müssen wir uns besser vernetzen. Niemals waren die technischen Möglichkeiten für Existenzgründer und Freiberufler so gut. Jetzt muss sich nur wieder der Gemeinsinn bei jedem Einzelnen entwickeln. Nur wenn jeder was dafür tut, können wir gemeinsam was bewegen

Scheinheiligkeit der Universitäten und Professoren

Sonntag, 10. Juli 2011 von Markus K. Abel

Nun hat sich der Rummel um Karl-Theodor zu Guttenberg gelegt. Es wurde immer wieder von Plagiaten geschrieben und gesprochen. Was hier immer wieder geschrieben und gesprochen wurde grenzt meiner Meinung nach an eine Hexenjagd.
Wer sich mit dem Prozedere wissenschaftlicher Arbeiten auskennt, muss sich bei allen Veröffentlichungen eine Frage stellen, warum bleibt der Doktorvater und der Zweitkorrektor ungeschoren?
Wenn eine wissenschaftliche Arbeit dermaßen mit angeblichen “Plagiaten” gespickt ist, wie konnte es den Professoren und wissenschaftlichen Abteilungen der Universitäten entgehen?
Weil schlampig gearbeitet wurde?
Der Gipfel der Scheinheiligkeit wird bei dem Fall des Sylvana Koch-Merin erreicht.
Dort waren die Mängel der Doktorarbeit seit Jahren bekannt und es hat offensichtlich niemand interessiert.

Hat die akademische Klasse durch die Affären Schaden genommen? Ja, eindeutig. Aber nicht wegen der fehlerhaften Doktorarbeiten, sondern wegen dem Umgang damit.
Mehr als die gescholtenen Politiker und Persönlichkeiten mit Ihren Doktorarbeiten verabscheue ich die Scheinheiligkeit der Universitäten und Professoren im Umgang damit.

Netzwerk-Lichtblick geht online.

Donnerstag, 14. April 2011 von Markus K. Abel

Die Anlaufstelle für Kleine und mittlere Unternhemen KMU in allen Fragen des Unternehmensalltags.
Mit Informationen, Veranstaltungen, Workshops, Seminare Webinare…

Gerade Kleinunternehmer müssen Allrounder sein. Immer wieder kommen Sie an Ihre Grenzen und Sie bräuchten Spezialwissen in den verschiedensten Bereichen und können nicht auf einen Pool von spezalisierten Mitarbeitern zurückgreifen. Das müssen Sie sich zeitaufwendig erarbeiten oder teuer einkaufen. Auch wenn Sie einmal in eine Krise geraten werden Sie alleine gelassen.
Das Netzwerk will hier eine Anlaufstelle finden, wo Unternehmer(innen) in allen Fragen und Nöten gut aufgehoben sind.
Die vollen Möglichkeiten der Website stehen ausschließlich registrierten Benutzern zur Verfügung.

www.netzwerk-lichtblick.de

Falschberatung beim Bausparvertrag

Donnerstag, 14. April 2011 von Markus K. Abel

Frau L. wurde im Rahmen einer Finanzberatung zu einem Bausparvertrag mit einer Bausparsumme von 150.000,- € geraten. Wohlgemerkt Sie hatte geäußert, dass Sie nicht bauen oder Wohneigentum erwerben wolle, sondern es ging nur um staatliche Prämienvorteile. Der Vertrag wurde mit 31,- € im Monat VWL bespart. Aufgrund der Höhe des Einkommens von Frau L. hatte Sie keinen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage noch auf Wohnungsbauprämie.

Das ist meines erachtens ein krasser Fall von Falschberatung. Das Ziel staatliche Prämien zu erhalten wurde verfehlt. Nun kann man argumentieren, dass der Vertrag Sinn macht, wenn der Arbeitgeber den Beitrag zahlt. Okay, aber warum ein Bausparvertrag, wenn überhaupt kein Wunsch nach Wohneigentum vorhanden ist? Wie unsinnig der Vertrag ist wird mit einer einfachen Berechnung deutlich. Damit ein Bausparvertrag zuteilungsreif wird, muss der Vertrag in der Regel mit 40 % bespart sein, also im Beispiel mit 60.000,- €. Teilt man nun die 60.000 durch den Sparbetrag von 31,- € dann kommt man auf 1935 Monate. Teilt man diese nun durch 12, so zeigt sich dass der Vertrag nach 161 Jahren überhaupt erst zugeilt werden kann. Ob Frau L. dies noch erleben wird?

Einen Bausparvertrag bei einer reinen Besparung über die VWL würde ich mit einer Summe von 5000,- € maximal 10.000,- € abschließen. Alles andere halte ich für unrealistisch. Warum aber ein Bausparsumme von 150.000,- €. Ganz einfach. Die Abschlussgebühr ist in der Regel 1%. Das heisst 1.500,- € für den Berater für den Abschluss dieses Vertrages. Das ist nicht kundenfreundlich. Das würde ein seriöser Berater niemals tun. Verwunderlich finde ich dass die Bausparkasse diesen Vertrag überhaupt angenommen hat.

Diese Ausführungen stellen keine rechtliche Beratung dar. Eine rechtliche Beratung kann ausschließlich im Einzelfall durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt erfolgen.

Sparen Sie Steuern durch Ihre höhere Kilometerpauschale.

Samstag, 09. April 2011 von Markus K. Abel

Mit der aktuellen Kilometerpauschale von 0,30 € sind kaum mehr die im Zuge der E10-Einführung nach oben geschossenen Benzinpreise abgedeckt. Geschweige denn alle anderen Kfz-Kosten. Es ist nicht zu erwarten, dass die Politik darauf reagiert und die Kilometerpauschale der Realität anpasst. Denn das hätte ja massive Steuerausfälle zur Folge.

Doch es geht auch anders: Durch den Nachweis der persönlichen Kfz-Kosten können Sie Ihre eigene KM-Pauschale errechnen und dürfen diese dann auch ansetzen. Und so funktioniert es. Sammeln Sie für den Zeitraum eines ganzen Jahres (es muss nicht der 1.1. – 31.12. sein) alle Belege der Kfz-Kosten. Notieren Sie sich am Anfang und am Ende des Jahres den KM-Stand ihres Fahrzeugs.

Nun teilen Sie die Gesamtkosten durch die Gesamtfahrleistung in KM und erhalten Ihren durchschnittlichen Kilometersatz.

Wichtig: Sie müssen Ihre Berechnung dem Finanzamt durch die Vorlage aller Belege nachweisen! Diesen Satz dürfen Sie auch in den Folgejahren ansetzen, solange sich an Ihren Kfz-Kosten nichts gravierendes ändert.

Hier eine Auflistung von Kfz-Kosten die Sie bei der Berechnung nicht vergessen sollten:

  • Kfz-Versicherung (Haftpflicht, Vollkasko, Teilkasko) abzüglich Rückerstattungen
  • Benzingkosten
  • Öle, Schmierstoffe, Ölwechsel
  • Reparaturen (ohne außergewöhnliche Kosten, z. B. Unfall), Inspektionen
  • Waschanlage, Reinigungs- und Poliermittel, Frostschutz
  • Verschleißteile (Scheibenwischer, Lampen, Reifen)
  • Garagen- und Stellplatzkosten
  • Leasingraten oder Znsen für Anschaffungsdarlehen
  • Abschreibungen

Bewirtungskosten aus der privaten Tasche bezahlt

Samstag, 02. April 2011 von Markus K. Abel

Bei der Durchsicht der Betriebswirtschaftlichen Auswertung  BWA von Frau M. ist aufgefallen, dass keine Bewirtunsgskosten angefallen sind, was bei der Berufsgruppe absolut ungewöhnlich ist. Zumal bekannt war, dass Frau M. regelmäßig ganztägige Seminare veranstaltet. Auf Rückfrage erklärte Frau M. dass Ihr von der Steuerberaterin erklärt wurde, dass die Bewirtungskosten über die Tagespauschale abgedeckt wären. Daraufhin haben wir dies genauer überprüft und festgestellt, dass Frau M. jedes Seminar und jede Reise mit einem eigens erstellten Formular forbildlich festgehalten dokumentiert hatte. Bei den Reisekosten wurde die jeweils die Tagespauschale von der Steuerberaterin angesetzt.

Doch durch die eindeutig falsche Information der Steuerberaterin hat Frau M. über Jahre hinweg sämtliche Bewirtungskosten sowohl bei der Bewirtung Ihrer Seminarteilnehmer und der Bewirtung von Kunden bei Ihren Geschäftsreisen aus der privaten Tasche gezahlt und auch keine Belege gesammelt. Frau M. ist hier ein erheblicher finanzieller Schaden, da sie natürlich aufgrund der fehlenden Betriebsausgaben einen deutlich höheren Gewinn versteuern musste, der finanziell gar nicht vorhanden war.

Bewirtungskosten können natürlich als Betriebsausgabe gebucht werden. Eine Einschränkung gibt es nur bei der Vorsteuer (hier dürfen nur 70% angesetzt werden).

Mit der Pauschale der Verpflegungsmehraufwendungen sind nur die eigenen Verpflegungen bei Geschäftsreisen mit mehr als 8, 14 oder 24 Stunden Abwesenheit von der Wohnung oder Betriebsstätte abgedeckt. Das hat nichts mit der Bewirtung von Geschäftspartnern zu tun.

Diese Ausführungen stellen keine rechtliche Beratung dar. Eine rechtliche Beratung kann ausschließlich im Einzelfall durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt erfolgen.

Endspurt – Der Ausstieg aus der teuer gewordenen Arbeitslosenversicherung ist nur noch bis 31. März möglich.

Montag, 28. März 2011 von Markus K. Abel

Wer jetzt noch aus der sehr teuer gewordenen Arbeitslosenversicherung aussteigen will muss sich beeilen. Das ist nur noch bis zum 31. März möglich.

Wenn Sie freiwilliges Mitglied in der Arbeitslosenversicherung sind können Sie bis 31. März 2011 rückwirkend zum 31. Dezember 2010 aus der Versicherung aussteigen.

Bei der massiven Beitragssteigerung kann sich das für Sie lohnen: Bisher waren die Beiträge 17,89 Euro für Selbständige. Diese steigen in diesem Jahr auf rund 39 Euro und ab dem nächsten Jahr steigen Sie sogar auf rund 77 Euro.

Da lohnt es sich darüber nachzudenken, ob dieser teure Schutz wirklich benötigt wird, wenn sich Ihr Geschäft etabliert hat. Handeln Sie jetzt, denn das Sonderkündigungsrecht können Sie nur noch bis zum 31. März 2011 warnehmen. Wenn Sie das nicht tun, können Sie regulär erstmals fünf Jahre nach Eintritt aus der Versicherung austreten. Die Alternative hierzu ist eine „kalte“ Kündigung – wenn Sie Ihre Beiträge drei Mal nicht bezahlen, fliegen Sie nach der aktuellen Gesetzeslage aus der Versicherung.

Seminar “Erfolg ist planbar!”

Samstag, 12. März 2011 von Markus K. Abel

Erfolg ist planbar!

Nutzen

Erfolg ist kein Zufall und auch kein Geheimnis von besonderen Menschen. Erfolg ist das Ergebnis guter Planung und Disziplin in der Umsetzung.
Erfolgreiche Menschen haben erfolgreiche Gewohnheiten. Erkennen Sie in diesem Seminar welche Gewohnheiten Sie erlernen können um in Zukunft erfolgreicher zu werden.

Inhalt

· Was hält uns vom Erfolg ab?

· Kraftzentren des Erfolgs

· Ziele visualisieren

· Selbst-Botschaften

· Der Innere Saboteur

· Positives Denken

· Umgang mit Zweifeln und Ängsten

· Mit positiven Botschaften falsche Überzeugungen überwinden.

· Positives in den Vordergrund stellen

· Die eigenen Rollen selbst bestimmen

· Die eigenen Werte definieren

· Erfolgreiches Arbeiten mit Zielen

· Dem inneren Saboteur die Ziele beibringen

Termin: Samstag, 19.03.11, 09.00–17.00 Uhr, 1 Termin/e, 54,00 €;

Bad Krozingen, Josefshaus, Seminarraum

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen! – Chaos in Büro und Buchhaltung

Dienstag, 01. März 2011 von Markus K. Abel

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen!

10. Chaos in Büro und Buchhaltung.

Das Büro ähnelt oftmal mehr einer Werkstätte oder einem Aktenarchiv als einem Arbeitsplatz.

Natürlich entsteht die Wertschöpfung beim Produzieren, bzw. bei der Erbringung der Dienstleistung, aber wenn die Leistung nicht korrekt kalkuliert, in Rechnung gestellt und der Zahlungseingang überwacht wird, dann war sie umsonst.

Die beste Leitung kann mit einer schlampigen Rechnung vermurkst werden. Dies setzt sich dann in der Buchhaltung fort. Berge und Stapel von Papieren ohne jede Ordnung führen zwangsläufig zu Fehlern, vergessenen Überweisungen oder Rechnungen, Reklamationen. Das kann gravierende Auswirkungen haben: Mehrarbeit, Mahngebühren, verschleppte Zahlungseingänge, unzufriedene Kunden…

Kümmern Sie sich von Anfang an um regelmäßig um Ihre Buchhaltung. Lassen Sie nichts auflaufen. Wenn sich erst mal Stapel angesammelt haben wird es zur Qual daran zu gehen. Der Widerwille wird immer stärker mit der Folge, dass sich noch mehr anhäuft. Das ist auch ein typisches Zeichen für eine Krise.

Es gibt auch durchaus Gründe und Situationen weshalb ein(e) Unternehmer(in) mit der Buchhaltung auf Kriegsfuß steht.

  • Die Talente liegen mehr in den kreativen, produktiven oder anderen Bereichen.
  • Das Geschäft erfordert die gesamte Aufmerksamkeit, weil es kriselt oder auch weil es boomt.
  • Bei der fachlichen Ausbildung sind die kaufmännischen Kenntnisse zu kurz gekommen.
  • Die Arbeit im Büro, an der Buchhaltung braucht ewige Zeit weil es einfach keinen Spass macht.

Bevor Sie sich quälen oder alles liegen lassen holen Sie sich einen Spezialisten, der die Arbeit in der Regel auch in kürzerer Zeit schafft. Nutzen Sie die Zeit für etwas produktives oder etwas was Ihnen Freude macht. Dann lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

Fragen Sie nach der Black-Box-Buchhaltung.

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen! 9. Es liegen keine aktuellen Zahlen vor.

Donnerstag, 10. Februar 2011 von Markus K. Abel

Die 10 häufigsten Fehler kleiner Unternehmen!

9. Es liegen keine aktuellen Zahlen vor.

Die aktuelle BWA liegt erst 1 bis 2 Monate später vor. Alle Entscheidungen, die nun auf Basis dieser Zahlen getroffen wird wirken sich erst nach 3 Monaten aus.

Wenn also heute die BWA vom Dezember vorliegt und wir verändern etwas, dann wirken sich die Auswirkungen erst im März aus. Die BWA vom März liegt uns dann voraussichtlich erst im Mai vor. Da kann bei vielen schon alles zu spät sein.

Noch schlimmer sieht es bei den strategischen Entscheidungen aus. Die Bilanz wird vom Steuerberater erst oft am Ende des F0lgejahres erstellt.

Wenn Sie nun strategische Entscheidungen treffen, haben Sie im laufenden Jahr noch einen Monat Zeit etwas zu erledigen. Fast ein komplettes Jahr wurde verschenkt.

Was können Sie dagegen tun?

Reden Sie mit Ihrem Steuerberater, dass der Jahresabschluss so schnell wie möglich im neuen Jahr erledigt wird.

Überlegen Sie sich die Buchhaltung ins Haus zu holen, um topaktuelle Zahlen zu haben oder suchen Sie sich ein Buchhaltungsbüro, dass für Sie die Buchhaltung kurzfristig und aktuell durchführt. Das ist oftmal auch preiswerter.

Sprechen Sie mich an! Ich erstelle Ihnen Ihre Buchhaltung, sowie die Finanzplanung, plane mit Ihnen Ihre Budgets, erstelle Soll-Ist-Vergleiche uvm.

www.betriebswirt-leasen.de/blackbox.html

 

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